Mitgliederversammlung 2016

Viele wegweisende Entscheidungen , die die Stadt in Zukunft beeinflussen werden, seien in den zurückliegenden zwei Jahren getroffenen worden, bilanzierte Vorsitzender Lukas Hering in der Jahresversammlung des CDU-Stadtverbandes. Die fand dieser Tage in der „Goldenen Pfanne“ statt.  Besonders die Kommunalwahlen im März, die Bürgermeister-Abwahl im Juni und die Wahl eines Nachfolgers im September hätten die örtliche CDU beschäftigt. Aber auch sonst sei die Aktivitäten der Christdemokraten vielfältig gewesen. So habe man ein Programm zur Kommunalwahl erstellt, sei beim Neujahrsempfang der Stadt und bei der Feier zum 70. Jubiläum der CDU Neckarsteinach dabei gewesen. Beim Kreisparteitag der Bergsträßer CDU wurde Lukas Hering erneut in den Kreisvorstand gewählt. „Wir haben alles getan, damit wir in Hirschhorn wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommen und gute Politik für die Stadt betreiben können“, betonte der Vorsitzende des derzeit 25 Mitglieder umfassenden Stadtverbands.  Man wolle künftig verstärkt mit der CDU Neckarsteinach zusammenarbeiten und den Focus auf Mitgliederwerbung legen, wagte er einen Ausblick.

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schilling bedauerte, dass man bei der Kommunalwahl den siebten Sitz in der Stadtverordnetenversammlung verloren hat. Durch „sachliche Arbeit und Kompetenz“ wolle man mindestens diesen Sitz bei den Wahlen in fünf Jahren wieder zurückgewinnen. Die Abwahl des seitherigen Bürgermeisters sei „überfällig“ gewesen, denn mit dem bisherigen Amtsinhaber sei eine Zusammenarbeit durch dessen Verhalten nicht mehr möglich gewesen, ging Schilling kurz auf das in Hessen bislang einmalige Verfahren ein. Gegen die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, bei dem die Arbeiten seit Monaten ruhen, sei die CDU-Fraktion von Anfang an gewesen, betonte er. Schon damals habe man eindringlich darauf hingewiesen, dass es nicht bei den veranschlagten Kosten von 370 000 Euro bleiben werde, was sich leider wohl jetzt auch abzeichne. Schilling ging kurz auf die Haushalte ein. „Die Stimmung in der Stadtverordnetenversammlung ist auf gutem Weg“, unterstrich er. Auch wenn sich das derzeit manchmal nach außen noch nicht so darstelle. Kassier Harald Heiss, der vor Schilling 27 Jahre Fraktionsvorsitzender war und nun als Stadtverordnetenvorsteher amtiert, berichtete von einem soliden finanziellen Fundament des Stadtverbandes. Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz (CDU), die auch Stellvertreterin von Landrat Christian Engelhardt (CDU) ist, gab einen Einblick in ihre Arbeit. Sie sei auch für den Eigenbetrieb des Kreises „Neue Wege“ und damit für Hartz IV-Empfänger zuständig. Die Stelle habe derzeit durch Asylbewerber erheblichen Zulauf. „Das ist eine Riesenbaustelle“, sagte Stolz. Unter ihren Mitarbeitern gebe es dabei klare Absprachen: „Wenn der  Fallmanager eine Frau ist, wird darüber mit dem Flüchtling nicht diskutiert“, stellte Stolz klar.

Nach einmütiger Entlastung der Vorstandschaft wurde Lukas Hering wieder zum Vorsitzenden gewählt, Michael Keßler bleibt Stellvertreter. Die frühere Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Ilona Dörr fungiert weiter als Schriftführerin, Harald Heiss bleibt Kassier. Zu Beisitzern wurden Auguste Keßler, Ingeborg Steinbauer, Georg Rieger und Herbert Keilhack gewählt.

Über ihre Arbeit referierte die seit März im Landratsamt Bergstraße tätige Erste Beigeordnete Diana Stolz, Vorsitzender Lukas Hering und die ehemalige Landtagsabgeordnete Ilona Dörr ( l.) hatten den Gast aus Bensheim zur Mitgliederversammlung der CDU Hirschhorn willkommen geheißen.

Quelle: RNZ Eberbach


Bei der Finanz-Reform muss man ganz oben ansetzen

Wenn derzeit ein Landratskandidat zu Gast bei einem
Bürgermeister im Kreis Bergstraße ist, dann steht das
Thema kommunale Finanzen immer an erster Stelle.
Hirschhorns Rathauschef Rainer Sens und
CDU-Kandidat Christian Engelhardt denken aber weiter.
Für sie ist der kommunale Finanzausgleich nur ein Teil des
Ganzen, das es zu reformieren gilt, machten beide bei
Engelhardts erstem Besuch in der „Perle des
Neckartals“ deutlich. Mit dabei im Rathaus war auch der
örtliche CDU-Vorsitzende Lukas Hering.
„Es gibt Rekordsteuereinnahmen, aber weder Land noch
Kommunen können ihren Haushalt ausgleichen“, sah
Engelhardt Handlungsbedarf. Er werde für eine
gute Finanzierung der Gemeinden streiten, so der Kandidat,
aber mit den Finanzen des Landes sei es ebenfalls nicht
gut bestellt. Auch auf dieser Ebene gelte es Regelungen zu
finden, sodass vom Bund geforderte Leistungen von
diesem übernommen würden, so der geschäftsführende
Direktor deshessischen Landkreistags. „Aus fremden
Taschen lassen sich gut Leistungen bezahlen“, meinte er
lakonisch.
Die griechischen Denker wie Platon und Aristoteles machten
die „Kunst der Politik“ früher an einer Reihe von Tugenden
fest, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit nötig
waren. Heutzutage ist es laut Bürgermeister Rainer Sens die Kunst der Politik, in Zeiten leerer Kassen einen
vernünftigen Spar-Weg zu finden. Denn einerseits müssten
die „buchhalterischen Schulden“ abgebaut werden,
andererseits dürfe man aber auch keine „nicht
buchhalterischen Schulden“ wie kaputte Straßen oder
Wasserleitungen vor sich her schieben. Eine Qual der Wahl,
ein Entweder-oder, das laut Sens nicht einfach
beherrschbar ist.
„Sehr schön, sehr attraktiv“ sei das hessische Neckartal,
sagte Engelhardt.
Es sein Teil des Kreises Bergstraße und von Hessen, meinte
er mit Blick auf Abwanderungsbestrebungen ins
benachbarte Ländle. Andererseits ergäben sich
auch besondere Herausforderungen durch die Lage, ist ihm
bewusst. Und es
fehle aufgrund der Randlage noch etwas der „Unterbau“,
sagte er in Bezug auf Breibandversorgung,
Volkshochschulen oder Vernetzung Rettungsdienste.
Bürgermeister Sens ergänzte, den Hirschhorner Bürgern
dürfe kein Nachteil dadurch erwachsen, nur weil sie in
Hessen und nicht im gegenüber liegenden
Baden-Württemberg wohnten.
Tourismus und Demografie waren weitere Themen des
Gesprächs. Ersteres bedeute bei einer guten Infrastruktur
auch „Lebensqualität für die Einheimischen“, so
Engelhardt. Bei Zweiterem gelte es, die Innenentwicklung
in Gang zu bringen, sagte das Hirschhorner Ortsoberhaupt.
Denn Baugebiete gebe es aufgrund der engen Lage im
Neckartal keine. Es sei das Ziel, junge Familien nach
Hirschhorn zu holen, ergänzte Lukas Hering, denn in der
Stadt selbst gebe es durchaus Leerstände. Immerhin, so
Sens, sei es in denvergangenen Jahren gelungen, den
Einwohnerschwung zum Stillstand zu bringen.
Was Sens in der hessischen Neckarstadt fehlt, ist eine
Hirschhorner Schüleridentität. Denn nach der Grundschule
verstreuten diese sich in alle Himmelsrichtungen: nach
Eberbach oder Neckargemünd aufs Gymnasium, nach
Neckarsteinach auf Haupt- oder Realschule. Er wünsche
sich Strukturen, damit eine größere Gruppe an einem Fleck
unterrichtet werden könne. Dies könne auch den Vereinen
helfen, so der Bürgermeister.

Quelle: www.neckartal-nachrichten.de

Was Binnenmarkt bedeutet

Mit welchen Schwierigkeiten
im längst nach Osten erweiterten
einheitlichen Europäischen Binnenmarkt
einheimische mittelständische
Handwerksfachbetriebe zu kämpfen haben,
erfuhr aus erster Hand der CDU-Europaabgeordnete
Michael Gahler bei seinemBesuchin
der SchreinereiMathesvon
Firmenchef persönlich: Rolf Mathes ist
gleichzeitig Obermeister der Schreiner-
Innung Bergstraße mit 55 Betrieben, ist
im Vorstand der Kreishandwerkerschaft
sowie Vorstandsmitglied des hessischen
Landesfachverbands der Tischler. Mathes
verdeutlichte Gahler die Anstrengungen
für korrekte Löhne, Ausbildung
und Qualifikation der über 20 Vollzeitbeschäftigten
in seinen drei Betrieben,
während im gleichen Markt Konkurrenten
diese wie auch andere Standards
unterbieten können. Durch Spezialisierung
auf Qualität und individuelle Kundenwünsche
hebe man sich ab. Aber die
öffentliche Hand berücksichtige wegen
der Vergaberichtlinien nur den billigsten
Bieter. Gahler war auf Wahlkampf-Infotour
durchs hessische Neckartal und
war zuvor in Neckarsteinach.

Quelle: www.RNZ.de, 14.05.14


Beziehen Sie mutig Position“

Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands Hirschhorn fand in der Galerie der Firma „dekodur“ in der Langenthaler Straße 4 statt.

Vorsitzender Lukas Hering stellte als Ehrengästen den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU Bundestagsfraktion, Dr. Michael Meister, und den hessischen Landtagsabgeordneten Peter Stephan vor.

Mit dem Thema „Quo vadis Deutschland?“ machten sich die Politiker Gedanken über den Weg, den die Bundesrepublik und das Land Hessen nach der Wahl am 22. September 2013 bescheiten werden.

Für Dr. Michel Meister lautet am 22. September die Grundfrage:

Wer wird Kanzler? Wird es Angelika Merkel sein?

Für ihn liegt die Entscheidung am Wahltag allein bei den Wählern.Die beschlossene Schuldenbremse sei inzwischen in 25 von 27 EU-Ländern in der Rechtsordnung verankert, für beklagenswert hält er die mangelnde gemeinsame Finanzpolitik. In Europa sollten gemeinsame Regeln über die Sicherung von Spareinlagen gelten.

Bei Schulden stelle sich die Frage der Gesamt- oder Teilhaftung.

Weitere Punkte seiner Ausführungen waren Haushaltskonsolidierung, Eingliederungshilfen für Behinderte, Ehegattensplitting, Beitragsbemessungsgrenzen, Vermögensabgaben, Kinderbetreuung und Aus- Weiterbildung.

Landtagsabgeordneter Stephan schloss sich weitgehend den Ausführungen seiner Vorredners an. “Quo vadis Deutschland“ heiße natürlich auch „quo vadis Hessen“.
Wichtige Themen für die Zukunft sind für Stephan die regenerativen Energien, die Frage von Schutzschirmkommunen und der Kampf um mehr Geld für den ländlichen Raum sowie für mehr Ärzte zur besseren medizinischen Versorgung der Menschen im ländlichen Raum.
Die CDU-Mitglieder rief er auf, mutig und engagiert zu bleiben und Position zu beziehen.

Bei der Ehrung langjähriger verdienter CDU-Mitglieder erhielten Urkunden und ein Präsent für 15 Jahre Klaus Halter und zweiter Vorsitzender Michael Kessler, für 25 Jahre: Maria Weber, Werner Jeske, Georg Rieger, Stadträtin und Bürgermeisterstellvertreterin Ursula Lischer sowie Fraktionsvorsitzender Harald Heiß, für 30 Jahre: der frühere Stadtverordnetenvorsteher Klaus Jürgen Ehret, für 35 Jahre der frühere Stadtverordnete Kurt Hering, für 40 Jahre  Dieter Kluve, für 50 Jahre Karl-Heinz Walter und für 55 Jahre Josef Jakob.

Volkmar André hatte den christdemokratischen Gästen eingangs seine Firma „dekodur“ vorgestellt, die formaldehyd- und phenolfreie Schichtstoffplatten herstelle. Bei den CDU-Politikern warb André um Verständnis für mittelständische Unternehmen.

     


Kommunaler Schutzschirm
Vortrag von Prof. Dr. Luise Hölscher

Im Kreis Bergstraße haben sechs Städte und Gemeinden und der Kreis Bergstraße eine Aufnahme in den Kommunalen Schutzschirm des Landes beantragt. Für viele Mandatsträger ergibt sich daher Informationsbedarf zum Schutzschirmgesetz und wie das weitere Verfahren zur Umsetzung in den Kommunalparlamenten gestaltet werden kann.

Auf Vermittlung des CDU Landtagsabgeordneten Peter Stephan konnte die Staatssekretärin des Hessischen Finanzministeriums, Frau Professor Dr. Luise Hölscher, als Expertin gewonnen werden.

Am 10.10.2012 war es soweit, die Staatssekretärin stand zum Thema "Kommunaler Schutzschirm" im Gasthaus "Goldene Pfanne" in Hirschhorn den kommunalen Mandatsträgern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung.

v.l.n.r.: CDU Vorsitzender, Lukas Hering, Staatssekretärin Prof.Dr. Hölscher und CDU Landtagsabgeördneter Peter Stephan


„Entscheidungen des Europaparlaments betreffen immer mehr unser Alltagsleben“

Entscheidungen des Europäischen Parlaments betreffen immer mehr unser Alltagsleben und ständige Gespräche mit unserem Abgeordneten Michael Gahler sind notwendig.

Auf Einladung von MdEP Michael Gahler besuchten 50 Hirschhorner Mitbürgerinnen und Mitbürger mit dem neugewählten 1. Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Lukas Hering, unter der Reiseleitung von Ilona Dörr, Mitte Dezember das Europaparlament in Straßburg. Günter Heckmann, Chef des bewährten Busunternehmens, hatte schon bei der Abfahrt für eine gute Tasse Kaffee gesorgt und so nutzte man bei der Hinfahrt schon die Gelegenheit  zum ausgiebigen Frühstück mit dem bei Fahrtbeginn überreichten Lunchpaket  "Weck, Wurst, Vitaminen und etwas Süßem".

Im Parlamentsgebäude waren an diesem Tag über 50 Besuchergruppen angesagt. Begleitet wurde unsere Gruppe von der Mitarbeiterin Frau Braun, die seit einiger Zeit ihren Arbeitsplatz von Brüssel nach Straßburg verlegte. Frau Braun kommt aus Dieburg und wie es sich so trifft, finden Teilnehmer in einem persönlichen Gespräch mit ihr auch verwandtschaftliche Wurzeln in Hirschhorn.

Wir trafen uns mit unserem Abgeordneten zuerst zum Gruppenfoto und dann im Sitzungsraum der EVP-Fraktion.

MdEP Michael Gahler, geboren 1960, Jurist, Attachèausbildung an der Diplomatenschule des Auswärtigen Amtes, ist seit 1999 Abgeordneter des Europäischen Parlaments der Europäischen Volkspartei (CDU Deutschland). Da nach der letzten Europawahl 2009 die CDU Hessen einen Sitz an das Land Mecklenburg-Vorpommern abgeben musste, erweiterte sich der Wahlkreis von MdEP Gahler um ein Vielfaches. So betreut er seit der Wahl die Interessen unseres Bundeslandes von der südlichsten Spitze Hessens (Neckartal) den gesamten westlichen Teil mit Wiesbaden, Lahn-Dill-Kreis bis zum Landkreis Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg. Sein Kollege Thomas Mann betreut den Raum Frankfurt bis Fulda und Kassel.

Derzeit ist MdEP Michael Gahler unter anderem Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, Sicherheitspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und Mitglied des Unterausschusses Sicherheit und Verteidigung, Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen mit dem Pan-Afrikanischen-Parlament. Themen, wie Verkehr und Fremdenverkehr, begleitet er als stellvertretendes Mitglied in dem entsprechenden Ausschuss. Im September/Oktober 2011 war MdEP Michael Gahler Leiter der EU-Wahlbeobachtungsmission in Tunesien.

Da das Europäische Parlament eine Fülle von komplexen politischen Themen auf der Tagesordnung hat, ist es arbeitstechnisch in Ausschüssen und Delegationen organisiert. Dort findet zum größten Teil die parlamentarische Arbeit statt. Sie erarbeiten Vorschläge und Berichte und prüfen die Vorschläge der Kommission und des Rates und verfassen Berichte, die dann von dem Vorsitzenden des Ausschusses im Plenum vorgestellt werden.

Die "Stabilisierung des Euros, Schutzschirm und die Auswirkungen im europäischen Raum, die Vorbereitung eines einheitlichen europäischen Wahlrechts, Verordnungen Verbraucherschutz, Gestaltung der neuen gemeinsamen Agrarpolitik in der  EU"  und vieles mehr stehen auf der Tagesordnung.

Da die Gesprächszeit von der bevorstehenden Abstimmungsrunde im Parlament begrenzt war, erklärte sich MdEP Michael Gahler bereit, gerne zu uns nach Hirschhorn zu kommen.

Bei dem gemeinsamen Mittagessen in der Besucherkantine des Europäischen Parlaments gab es noch viel Gesprächsstoff zu den aktuellen Themen.

Die Besuchergruppe nutzte natürlich auch die Gelegenheit, den großen Plenarsaal zu inspizieren.

Ist das Parlamentsviertel mit vielen Glasbauten bestückt, zeigte uns die anschließende Stadtrundfahrt das andere Gesicht der geschichtsträchtigen Stadt.  Stadtführerin Evelyne Kuse stellte uns sehr ausführlich die geschichtliche Entwicklung dar und erläuterte anhand historischer Gebäude das Leben in Straßburg. Mit dem Besuch im Straßburger Münster und  den Erklärungen zu der großen Weltenuhr endete der Rundgang. Jetzt blieb den Fahrtteilnehmern noch reichlich Zeit, die legendären Weihnachtsmärkte um das Straßburger Münster und den gesamten Altstadtbereich zu besuchen. Es erwartete uns ein Lichtermeer in den Altstadtgassen und an den Häusern. Der Budenzauber versetzte uns alle in eine vorweihnachtliche Stimmung.
15.01.12



CDU Stadtverband Hirschhorn unter neuer Führung

Lukas Hering jüngster CDU- Stadtverbandsvorsitzender im Kreis Bergstraße


Neu formiert zeigt sich der CDU-Stadtverband Hirschhorn
nach seiner diesjährigen Hauptversammlung.

Mit Lukas Hering stellt er den jüngsten Vorsitzenden im
CDU-Kreisverband Bergstraße.
Die CDU Hirschhorn sei gefordert, für die kommenden
Jahre neue Ziele zu setzen.
Daher habe man bei der Wahl schon Zeichen gesetzt und junge Mitglieder in die Verantwortung genommen. Wir haben so die Möglichkeit, diese bei ihrer Arbeit zu
unterstützen und Erfahrungen weiterzugeben.

Lukas Hering habe sich in den letzten 4 Jahren auf seine
Aufgabe vorbereitet; als Praktikant bei der CDU-
Landtagsfraktion und in der Staatskanzlei und seit 2
Jahren nimmt er an einem Nachwuchsförderprogramm
der hessischen CDU teil. Seither war Lukas Hering
Schriftführer im Stadtverband und seit April 2011 ist er
auch Stadtverordneter der CDU-Fraktion.
Die bisherige Vorsitzende Ilona Dörr begrüßte zur
Hauptversammlung auch den
Landtagsabgeordneten Peter Stephan, der an diesem
Abend die Versammlungsleitung übernahm.
Er berichtete von den Eindrücken und Ergebnissen der
Beratungen beim Bundesparteitag in Leipzig, dem
Energiegipfel in Hessen sowie über die Arbeit der
Koalition mit den Grünen auf Kreisebene.

Ilona Dörr und Harald Heiß als Fraktionsvorsitzender
wussten von einer bewegten Zeit vor der Wahl zu
berichten. Trotz aller bewusst fehlgeleiteter
Informationen durch Parteien und
Gruppierungen hätten die Wähler der CDU die Treue
gehalten und mit 7 Sitzen sei die CDU als stärkste
Fraktion aus der Kommunalwahl gegangen. Eine
gemeinsame Liste von SPD und Profil verhinderte, dass,
wie es Jahrzehnte lang Übung war, der 1. Stadtrat oder
der Stadtverordnetenvorsteher von der stärksten
Fraktion gestellt wurde.

Die Bürgerschaft habe sich bei der Bürgermeisterwahl
nicht für den CDU-Kandidaten sondern für den
unabhängigen Kandidaten Rainer Sens entschieden.
Dem neu gewählten Bürgermeister wünscht die CDU ein
gutes Gelingen bei der Bewerkstelligung der
anstehenden Aufgaben.
Der alte Vorstand wurde einstimmig von der
Mitgliederversammlung entlastet.
Die Wahl des neuen Vorstands ergab:
neuer 1. Vorsitzender Lukas Hering, stellvertretender
Vorsitzender Michael Keßler,
Schriftführerin Ilona Dörr, Kassierer Harald Heiß. Als
Beisitzer wurden Auguste Keßler,
Ingeborg Steinbauer, Georg Rieger und Herbert Keilhack
gewählt. Die beiden Kassenprüfer sind wieder: Roland
Weber und Ursula Lischer.
Als Delegierte bei Kreisparteitagen wird die CDU
Hirschhorn von Lukas Hering, Michael Keßler,
Ingeborg Steinbauer und Georg Rieger vertreten.
Ersatzdelegierte sind: Harald Heiß, Auguste Keßler,
Herbert Keilhack, Kurt Hering.
Im Kreisverbandsausschuss vertritt Lukas Hering die CDU Hirschhorn; als Ersatzdelegierte fungieren Michael Keßler und Harald Heiß.

Nach den Wahlen übernahm der neue Vorsitzende die
Sitzungsleitung und bedankte sich für das in ihn
gesetzte Vertrauen.
Die derzeitige Mitgliederstruktur zeige, dass der
Altersdurchschnitt der CDU Hirschhorn relativ hoch sei.
Das müsse kein Nachteil sein, sondern auch verdiente
erfahrene CDUler seien für eine funktionierende Partei
unabdingbar.
Mit dem Wechsel im Vorsitz möchten wir einen
Generationenwechsel ins rollen bringen und verstärkt
Mitglieder, ob jung oder alt, für unsere gemeinsame Sache motivieren.

Auch die CDU muss sich den Gegebenheit anpassen und
das eine oder andere attraktiver gestalten.
Durch besondere Aktionen, Veranstaltungen und Besuche
bei den überregionalen Parlamenten wolle man eine
große Bandbreite der Bevölkerung ansprechen.

Das Neckartal muss auch weiter im Kreisvorstand der
CDU vertreten bleiben. Daher dankte er den Mitgliedern,
dass sie ihn als Kandidaten für die Beisitzerposition
empfohlen haben.

Vorsitzender Lukas Hering dankte auch im Namen des
gesamten Vorstands der langjährigen Vorsitzenden Ilona
Dörr, besonders dafür, dass sie in der Funktion als
Schriftführerin dem Stadtverband erhalten bleibe. Er
überreichte Ilona Dörr einen Blumenstrauß.

18.12.2011



Bemerkenswerte Karriere geht zu Ende


Im Rahmen der turnusmäßigen CDU-
Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes
schied die seit dem Jahre 1999 amtierende Vorsitzende
Ilona Dörr aus ihrem Amt aus. Als ihr Nachfolger wurde
mit großer Mehrheit Lukas Hering (Jahrgang 1990) in
geheimer Wahl bestimmt. Hering ist damit jüngster
Stadtverbandsvorsitzender der CDU im Kreis Bergstrasse.
Das Ereignis war Anlass für den
CDU-Landtagsabgeordneten Peter Stephan die
langjährige Tätigkeit Ilona Dörrs für den Kreisvorstand
der Bergsträßler CDU zu würdigen.
Groß ist die Zahl der Ämter, in denen die ursprünglich von
der Gemeindeverwaltung Biblis kommende
Verwaltungsbeamtin, für die CDU im Hessischen Neckartal
und im Kreis Bergstraße gewirkt hat.
Der Eintritt in die CDU war 1975,
es folgten Tätigkeiten als ehrenamtliche
Kreisbeigeordnete, von 1990 bis 1999 als Bürgermeisterin
des Neckarstädtchens Hirschhorn und von
1999 bis 2008 als direkt gewählte Landtagsabgeordnete
im Wahlkreis Bergstraße- Ost.
Im Landtag bekleidete Ilona Dörr das Amt der
Vorsitzenden des Petitionsausschusses
und der Härtefallkommission beim Hessischen
Innenminister.
Dazu kamen in Wiesbaden Mitgliedschatten im Ältestenrat
des Landtages und im Haushalts-
und Sozialpolitischen Ausschuss.

Dem Kreistag Bergstraße gehörte sie
von 1993 bis 2011 an und hatte das
Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden
der Kreistagsfraktion und der stellvertretenden
Kreistagsvorsitzenden inne.
Von 2001 bis heute gehört llona Dörr der
Stadtverordnetenversammlung Hirschhorn an, sie war
außerdem dort auch Stadtverordnetenvorsteherin.
In der CDU gehörte sie von 2002 bis 2011 dem
Kreisvorstand, auch als stellvertretende
Kreisvorsitzende an.
Weitere Ämter: Kreisvorsitzende
der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Bergstraße
und gleichzeitig Beisitzerin in der Vereinigung auf der
Landesebene.
Die Mitgliedschaft in der CDU Frauen-Union und das Amt
einer Delegierten für den CDU-Landesparteitag Hessen
und den CDU Bundesparteitag runden die große
Anzahl der Ehrenämter ab. In Anbetracht
ihrer Verdienste wurde ihr vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2010 verliehen.
Peter Stephan, Nachfolger von Frau Dörr im Landtag,
dankte für diesen Engagement in seiner Eigenschaft
als stellvertretender CDU Kreisvorsitzender,
überreichte ihr die Urkunde "Für besondere Dienste"
mit Ehrennadel, verbunden mit
allen guten Wünschen für den politischen
Ruhestand und der Hoffnung, dass die Politikern der Partei
auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wird.

18.12.2011



Kreismitgliederversammlung Kommunalpolitische Vereinigung CDU


Eine erfolgreiche Bilanz der Arbeit der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Bergstraße (KPV) zog die nach 14 Jahren aus dem Amt der Vorsitzenden ausscheidende frühere Hirschhorner Bürgermeisterin Ilona Dörr bei der Kreisversammlung im Heppenheimer „Halben Mond“. Allein in den letzten fünf Jahren habe sich der Kreisvorstand der KPV aktiv an der  Abwicklung der Kommunalwahlen, zwei Landtagswahlen, die Wahlen zum Europaparlament und zum Deutschen Bundestag beteiligt. Die örtlichen Bürgermeisterwahlen und die Landratsdirektwahl vervollständigen den organisa-torisch abgewickelten Wahlmarathon.
Daneben stand die „tatkräftige Mithilfe“ für die Arbeit der zahlreichen Kommunalpolitiker vor Ort und das Angebot zur politischen Schulung auf der Vorstandsagenda. Mit Hilfe der modernen Medien konnte viel Wissenswertes, so mancher praktischer Ratschlag, den ehrenamtlich Tätigen vor Ort übermittelt werden.
Den aus dem Vorstand der KPV ausscheidenden Mitgliedern Rangold Richter (Lindenfels), Birgit Gärtner (Zwingenberg), Simon Klee (Viernheim), Gisela Metzger (Rimbach), Klaus Peter Stricker (Lindenfels), Uwe Dietrich (ehemaliger CDU-Kreisgeschäftsführer) und Ilona Dörr (Hirschhorn) wurde mit einem Präsent  für ihre langjährige Arbeit herzlich gedankt.
Bevor der neue Kreisvorstand gewählt wurde, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister die „Auswirkungen der Bundespolitik auf die Kommunen“. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen habe man seitens der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP in schwieriger Zeit die Kommunen gestützt und unterstützt. Von dem Wirtschaftswachstum um 3,6 Prozent im Jahre 2010, profitieren auch die Städte und Gemeinden. Nach Lage der Dinge werden in diesem Jahr, so der Bundespolitiker, die Steuereinnahmen der Kommunen um 3.3 Milliarden Euro steigen und insgesamt 73,7 Milliarden Euro betragen. Das seien 1,4 Milliarden Euro mehr als bisher prognostiziert. Nach einer aktuellen Prognose des Bundesfinanzministeriums werde das Defizit der Kommunen bereits im kommenden Jahr beseitigt sein. Damit sei absehbar, dass die Kommunen im gegenwärtig anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung erheblich früher als der Bund zu einem ausgeglichenen Haushalt kommen. Die Kommunen, so Dr. Meister abschließend, stehen noch vor vielen gewaltigen Aufgaben. Sie können bei deren Lösung auf die Kommunalpartei CDU zählen.
Mit folgender Vorstandsmannschaft will die KPV in den kommenden fünf Jahren an die Arbeit gehen: Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde der Bürgermeister der Kreisstadt Heppenheim, Rainer Burelbach, gewählt. Ihm zur Seite als Stellvertreter stehen: Peter Kunkel (Rimbach) und Henning Ameis (Bensheim).Zu Beisitzern wurden gewählt: Rita Schramm (Biblis), Heinz Klee (Viernheim), Peter Stephan MdL (Mörlenbach), Annelore Knecht (Zwingenberg) und Harald Heiß (Hirschhorn).Mitglied im Landesausschuss soll Bürgermeister Rainer Burelbach werden; er und die weiteren Vorstandsmitglieder mit Harald Heiß, stehen auch als Delegierte zur Landesversammlung der KPV bereit.

29.08.11

CDU Zukunfstwerkstatt 2025


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10.08.11

Notfallmappen für Senioren wieder erhältlich


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Die Notfallmappen können bei Bedarf ab sofort wieder im Rathaus kostenlos abgeholt werden. Im Wesentlichen enthält diese Mappe Formulare und Karten, auf denen Informationen, persönliche und medizinische Daten sowie Vorsorgevollmachten und Verfügungen eingetragen werden können, die in einem Notfall von Bedeutung sind. Ansprechpartner im Rathaus ist Arne Endreß, zweiter Stock, Tel. 923 132.